Blog Tirol Rotating Header Image

Mountainbike Tour auf das Kitzbühler Horn

  • Als gebürtiger Oberländer und in Innsbruck sesshafter Tiroler Bürger muss ich gestehen, dass ich mich bei Mountainbiketouren im Unterland weniger gut auskenne. Bei einem Aufenthalt in Kitzbühel hatte ich jedoch die Möglichkeit das Kitzbühler Horn per Mountainbike mit Zwischenstopp in der Hornköpflhütte zu erkunden.

    Startpunkt ist Kitzbühel auf rund 800 m Seehöhe mit Ziel Kitzbühler Horn auf 1.970 m Seehöhe. Der Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Talstation der Hornköpflbahn im Zentrum Kitzbühels. Von dort aus startet das stetig ansteigende Bikevergnügen. Grundstäzlich ist die Tour sehr gut beschrieben, und es gibt zwei Möglichkeiten bis zur Mittelstation der Hornköpflbahn zu gelangen. Die von mir gewählte Route war die Schiebestrecke und zu steil um bei leicht nassen Bodengegebenheiten hochzutreten. Für die ersten 500 Höhenmeter und die erste Stunde wurde der Leitsatz ”Wer sein Rad liebt, der schiebt” von mir angewendet.  Bei der Mittelstation hätte die Adlerhütte zu einem Zwischenstopp eingeladen, jedoch der Wille das Ziel zu erreichen war größer. Einige wenige Höhenmeter muss man das Rad noch schieben bis man auf einen Fahrweg gelangt. Von dort aus erreicht man in ca. einer weiteren Stunde und weiteren 400 Höhenmetern die Hornköpflhütte.

    Die Hornköpflhütte

    Die letzten Höhenmeter sind aufgrund des Almbodens ebenfalls als Schiebesstrecke auserkoren. Der Ausblick auf die Kitzbühler Alpen von der Hütte entschädigt jedoch und ist jede Anstrengung wert. Die Hüttenleute sind freundlich und das Essen ist traditionell (mit der Ausnahme der Piccata Milanese, die als Tagesgericht angeboten wurde). Gestärkt ging es weiter mit dem Tragen des Bikes auf das Hornköpfl und weiter zum Kitzbühler Horn.

    Blick ins BrixentalÜberwältigt vom Ausblick ins Brixental, über Kitzbühel und zum markanten Wilden Kaiser machte ich mich fertig zur Abfahrt entlang der Mautstraße, wo sich einige sportliche Straßenradfahrer hinaufschlängelten.

    • Share/Bookmark

    Motivierte Mountainbiker auf dem Bike Trail Tirol

  • Fortsetzung Blogeintrag „Raid Vert transalpin“ (16.6.2011).

    Pünktlich um 9:30 starteten wir am vergangenen Sonntag mit den fast 30 französischen Mountainbikern zum Prolog in der Landeshauptstadt Innsbruck, welche die Teilnehmer bereits am Vortag bei einer Stadtführung und einem sehr netten Empfang durch den Tourismusverband Innsbruck kennen lernen durften. Nach der feierlichen Eröffnung und der gemütlichen Runde durch Innsbruck starteten die motivierten Radlfahrer Richtung Pertisau. Der Wettergott meinte es gut mit uns und hat Tirol von seiner schönsten Seite präsentiert. Das Wasser am Achensee war glasklar und die Mountainbiker sehr beeindruckt von einem weiterem gastfreundlichen Empfang durch den Tourismusverband am Achensee. Alle Teilnehmer waren somit bereits am ersten Tag emotional gefesselt und schienten mir dadurch noch motivierter für die Tirol Etappen zu sein. Vom steilen Anstieg am nächsten Tag aufs Karwendelhaus ließen sie sich also nicht unterkriegen. Am Karwendelhaus angekommen wurden sie vom Hüttenwirt Andreas Ruech und der Olympiaregion Seefeld gebührend empfangen. Nach der Hüttenübernachtung setzten die Teilnehmer die Tour bis nach Biberwier fort. Dort waren sich alle sehr beeindruckt vom modernen Cube Hotel, wo man sein Mountainbike mit aufs Zimmer nehmen kann. Natürlich freuten sich wiederum über die nette Aufmerksamkeit des Tourismusverbands Tiroler Zugspitz Arena. Am Mittwoch durfte ich selbst auch ein Stück mit der Gruppe mitfahren. Ich dachte mir, dass die Teilnehmer sicher schon langsam müde werden, aber keineswegs…voller Motivation ging es auf die Pillerhöhe, wo wir dann den grandiosen Ausblick vom Naturparkhaus Kaunergrat genossen.

    Aussicht vom Naturparkhaus Kaunergrat Richtung Ladis

    Aussicht vom Naturparkhaus Kaunergrat Richtung Ladis


    Bei der Abfahrt staunte ich aber dann nicht schlecht…wie wildgewordene Downhiller fuhren sie über Wurzeln und Steinplatten als würden sie nie was anderes machen…
    Beim netten Empfang des Tourismusverbands Tirol West im Schloss Landeck waren aber dann alle wild gewordenen Downhiller wieder zu kulturell interssierten Schlossbesichtigern geworden :) . Bevor es heute Freitag weiter in die Schweiz ging, wurden die Franzosen aber noch vom Tourismusverband in Nauders nach ihrer 5. und letzten Etappe durch Tirol gebührend verabschiedet.
    Bei der Abfahrt

    Bei der Abfahrt

    Ich bin mir sicher, dass die Mountainbiker das sportliche aber auch kulturelle Tirol in guter Erinnerung behalten werden. Auf jeden Fall haben sie zu gesagt, dass sie die Gastfreundschaft in Tirol sehr genossen haben und gerne wieder zurückkommen..au revoir au Tyrol!
    Für alle Französisch-Fans unter uns, hier die Blogeinträge der Teilnehmer

    • Share/Bookmark

    Lienz im OLALA Fieber

  • Seien wir uns doch mal ehrlich! Entspannung im Urlaub ist wichtig aber nicht alles. Neben einem gewissen Erholungsfaktor wollen wir doch auch etwas erleben, uns dorthin begeben, wo wir große Menschensammlungen finden und uns von verschiedensten Attraktionen begeistern lassen. Da kommt Urlaubsstimmung auf … oder?

    (c) Kulturverein Ummigummi

    Eine Attraktion der besonderen Art hat die Sonnenstadt Lienz in Osttirol zu bieten. Zum 20. Mal wird die Dolomitenstadt vom 26. – 30. Juli zum Schauplatz des Internationalen Straßenfestivals OLALA. Noch nie davon gehört? Dann wird es aber höchste Zeit. OLALA wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen und ist mittlerweile die größte Straßentheaterbühne Europas. So wird Lienz für fünf Tage zur Kunststadt, das Stadtzentrum zur Bühne für Poetisches, Skurriles, Atemberaubendes, Verrücktes und Überraschendes. 40 Ensembles aus aller Welt sorgen mit ihrer qualitätsvollen Straßenkunst bei den Zusehern für Begeisterung, große Augen und vor allem gute Stimmung – also ein Erlebnis für alle Sinne. Magische Bilder und atemberaubende Akrobatik gehören ebenso zum Unterhaltungsprogramm wie absurde Theatermomente und schräge Gestalten.

    (c) Kulturverein Ummigummi

    Ein besonderes Ambiente bekommt das Festival durch das südliche Flair von Lienz. Als die Stadt mit den meisten Sonnenstunden Österreichs fühlen sich auch schon die Palmen über den Sommer so richtig wohl und machen Lienz zum Florenz von Tirol. Aber auch der historische Kern mit seinen altehrwürdigen Gassen und der großzügig angelegten Fußgänger Zone ist der ideale Ort für das OLALA Festival und versprüht Sommer-Feeling pur. Die Straßenkünstler sind an jeder Ecke der Altstadt und an ausgewählten Plätzen in Lienz anzutreffen und decken mit ca. 150 Veranstaltungen die große Bandbreite der Straßenkunst ab.

    (c) Kulturverein Ummigummi

    Ein wirklicher Leckerbissen erwartet die Besucher jedoch am Abend. Zum einen lassen dann Lichtkünstler die Stadt in den unterschiedlichsten Farben erstrahlen und zu einer Art Fabelwelt werden und zum anderen findet am letzten Abend eine Aufführung des Theaters Tol mit der Show “Cycel in Heaven” statt (sozusagen das große Finale).
    Kleiner Tipp noch am Schluss: auf keine Fall die Kamera vergessen. Ein Besuch des OLALA Festivals gibt viele tolle Bilder ab und macht sich bestimmt gut im Urlaubsfotoalbum. Aber natürlich sind eure Bilder auch auf unserer Facebook Fanpage herzlich willkommen. Ein “OlaLa” unserer mittlerweile über 68.000 großen Fangemeinde ist euch damit sicher grantiert …

    • Share/Bookmark

    Mini-Transalp – von Trins zur Kemater Alm – letzter Teil

  • Heute Morgen starteten unsere drei Biker recht zeitig von Trins aus los. Von Milders nahmen sie den Weg Richtung Starkenberger Hütte (Höhe 2237) in Angriff, aber nicht, ohne ein anständiges Mittagessen auf der Kaserstattalm (Höhe 1890) einzuplanen. Laut Maggo waren es die besten Kasknödel weit und breit, die er dort gegessen hat (Da muss ich hin, um seine Aussage für meinen imaginären Kasknödelführer zu überprüfen). Bei der Starkenberger Hütte wurde dafür keine Rast mehr gemacht, weiter ging‘s erbarmungslos Richtung Seejöchl (Höhe 2.518) .

    wer sein Bike liebt...

    wer sein Bike liebt...

    Wer sein Bike liebt, der schiebt – oder trägt es, wie es auf diesem Weg auch für den erfahrenen Biker Schwemi nicht anders möglich war. Puh. Das wäre mir eindeutig zu anstrengend. Die Trailabfahrt Richtung Adolf-Pichler-Hütte (Höhe 1977) entschädigte allerdings für die Mühen.

    Hier kann keiner fahren

    Hier kann keiner fahren

    Sogar Maggo, der seit gestern ein geschwollenes Knie hat, konnte über die Hälfte des Trails fahren. Das letzte Stück war sogar sehr gut fahrbar und ein Erlebnis für alle. Das strahlend schöne Wetter des heutigen Tages beseitigte jeden Zweifel, ob sich die Mühe, das Seejöchl zu bezwingen, wirklich gelohnt hatte. Nach kurzer Rast und Verarbeitung der Eindrücke des Trails auf der Adolf-Pichler-Hütte rollten unsere drei Biker runter zur Kemater Alm (Höhe 1673). Kurzerhand haben Schwemi, Maggo und Nöbi aufgrund des schönen Wetters beschlossen, dieser Mini-Transalp noch kein Ende zu setzen, sondern morgen noch über Sellrain, Oberperfuss, Stiglreith, Rosskogelhütte, Inzinger Alm und Toblach nach Hatting zu fahren. Zum Darüberstreuen sozusagen. In Hatting wohnt Maggo. Dort werden die Familien der drei Biker mit einem köstlichen Grillessen auf sie warten. Verdient haben sie es sich auf jeden Fall.

    Alles in allem war es für die drei Freunde eine tolle Erfahrung. „Ich könnte einen Riesenstall für alle Schweinehunde bauen, die ich in den letzten Tagen besiegt habe. Ich war mehrmals knapp vor dem Aufgeben, bin aber froh, es nicht getan zu haben“ meinte Maggo. Auch Nöbi ist froh, dass alles so gut gegangen ist. Denn nicht immer kann man wirklich halten, was man verspricht ;) Ob wir sie bald bei einer anderen Mini-Transalp begleiten dürfen? Mal sehen, falls ja, werdet ihr es erfahren – hier an dieser Stelle im tirol.blog.

    Maggo nach dem sieg des 856igsten Schweinehundes

    Maggo nach dem Sieg über den 856igsten Schweinehund

    Hurra, geschafft!

    "Ich werfs jetzt gleich weg, i sags enk!"

    Schwemi, Maggo und Nöbi (fast) am Ziel

    Schwemi, Maggo und Nöbi am Seejöchl und fast am Ziel

    • Share/Bookmark

    Mini-Transalp – vom Zillertal nach Trins – Teil 3

  • Eine echte Hintertuxer Kuh

    Eine echte Hintertuxer Kuh

    Unsere Jungs sind heute mit einem reichlichen Frühstück in den Tag gestartet. Maggo war wieder voll motiviert und hatte beschlossen, weiter zu machen. Und Nöbi ja sowieso, denn Nöbi hält, was er verspricht. Aber das wissen wir ja schon. Um 8.30 Uhr ging es los ins Weitental bis zum Schleierfall.
    Der beeindruckende Schleierfall

    Der beeindruckende Schleierfall

    Dieses gewaltige Naturschauspiel wäre bei schönem Wetter noch beeindruckender gewesen, als es bei bewölktem Himmel schon war. Übrigens: das Wetter blieb den Jungs hold. Zumindest hatte es nie wirklich nach Regen ausgesehen. Und somit blieben unsere Biker auch heute wieder trocken, auch wenn die Temperaturen aufgrund eines unsympathischen Seitenwindes recht frisch waren. Ihr erstes Ziel, das Tuxerjoch, erreichten sie nach ca. 1.000 Höhenmetern. Danach wurde es für Schwemi lustig, für die anderen weniger. Ein 600 Höhenmeter-dauernder Trail über Stock und Stein macht eben nur Spaß, wenn man dementsprechende Erfahrung hat. Nachdem die drei diesen Weg geschafft haben – einer juchzend, die beiden anderen fluchend – gönnten sie sich ein leckeres Gulasch mit Semmelknödeln im Gashaus Olperer Blick in Schmirn, http://www.olpererblick.at. Nach einem kleinen Stück die Brenner Bundesstraße entlang bogen sie rechts ab Richtung Egger Joch, nochmals 1.000 Höhenmeter! Ganz schön viel, aber die Jungs schlugen sich tapfer. Nach 100 Höhenmeter Wiesentrail kamen sie über die Truna Hütte nach Trins, wo sie in der Ferienwohnung eines Bekannten von Maggo untergebracht sind und sich müde, aber zufrieden auf ihr Abendessen freuen. Bravo! Wie es den Jungs ergangen ist auf ihrem Weg zur Kemater Alm, erfahrt ihr morgen an dieser Stelle.
    Manchmal schiebt man rauf...

    Manchmal schiebt man rauf...

    ... und runter.

    ... und runter.

    • Share/Bookmark

    Dort wo die Gabel im Kuchen steckt

  • Vorgestern: Sauwetter, Schnürlregen, Schwüle. Trotzdem haben wir uns von Zirl aus auf zur Magdeburger Hütte (1633m)  gemacht. Die Wanderung führt direkt von Zirl (630m) aus zuerst über einen Steig, dann über einen Fahrweg & dann wieder über einen Steig direkt zur Magdeburger Hütte. Gut beschildert. Der Weg ist teilweise ziemlich steil & großteils nicht schön angelegt. Er führt aber durch wunderschönen Waldwiesen mit teils lichtem Mischbaumbestand und vielen Lärchen. Ein traumhafter Anblick, was nur durch die Unzahl an ‘Privathütten’ getrübt wird. Schöner wär’s ohne zig “Zweitwohnsitzen”.  Auf dem Hochplateau, auf dem sich die Magedburger Hütte befindet angekommen, waren wir beeindruckt. Traumhaft schöne, weite Blumenwiesen, toller Blick auf den Solstein, ein paar Tiere (Pferde, Ponys, Lamas und Esel) gab’s auch und die Hütte ist wirklich sehr schön. Eine richtige Alpenvereinshütte aus Holz mit Blumen auf den Fensterbänken. Kulinarisch waren wir ein bisschen enttäuscht: Der Nusskuchen entpuppte sich als staubtrockenes Stück Biskuitteig vom Vorvor(vorvort)tag. Auch die viele Sahne konnte den Kuchen nicht saftiger machen. Schade. Man könnte ja darauf hinweisen, dass er nicht mehr ganz frisch ist. Fazit: Eine lohnenswerte Wanderung mit schönem Ziel. Man könnte auch eine tolle Rundwanderung weiter über den Solstein und das Solsteinhaus machen. Dafür braucht man aber mehr Zeit und ganz besonders besseres Wetter.

    Fakten:

    • Startpunkt Parkplatz Zirl (Bundesstraße in Richtung Seefeld, bei Einfahrt Zirl Ost vorbeifahren, dann aber die Einfahrt gleich hinter dem Rotkreuzhaus nehmen. Parkplatz neben Rotkreuzhaus, Tour startet von dort)
    • Dauer: 2 Stunden (wir sind – sofern möglich – auf den Steigen geblieben. Wenn man den MTB tauglichen Fahrweg raufmarschiert, verlängert sich das ganze sicherlich um 1 Stunde.
    • Höhenmeter: ca. 1000m
    • Wegbeschaffenheit: Steig meist sehr steil, teils durch die Wiesen und rutschig. Nicht sonderlich schön angelegt. Gegend aber sehr ansprechend (traumhaft schöne Waldblumenwiesen)
    • Share/Bookmark

    Mini-Transalp – von Weer ins Zillertal, Teil 2

  • Unsere Biker sind heute wie geplant gegen 9.00 gestartet. Die Anfahrt nach Weer erfolgte noch bequem per Bahn. Die Auffahrt mit dem Mountainbike in Weer (Höhe 570) über den Weerberg zur Weidener Hütte (Höhe 1799) http://www.almenrausch.at/weidenerhuette/ war dann nicht mehr so bequem. Sie forderte anständig Muskelkraft in den Wadeln und Puste in der Lunge.

    Das Gaiseljoch im Nebel

    Das Mittagessen auf der Weidener Hütte, die nicht nur bei Mountainbikern sehr beliebt ist,  war nicht nur gut, sondern auch dringend notwendig. Richtig großes Glück hatten die drei Jungs mit dem Wetter. Kein einziger Regentropfen, obwohl es immer wieder so aussah, als würde es gleich Bäche vom Himmel regnen. Nach der kurzen Mittagspause – Sklaventreiber Schwemi ließ aufgrund der labilen Wetterlage keine längere Verschnaufpause zu – ging es weiter über das Gaiseljoch (Höhe 2292, übrigens eine beliebte Überquerungsroute für Mountainbike-Passionierte). Danach folgte die Abfahrt nach Vorderlanersbach (Höhe 1250). Keine Abfahrt, ohne dass nicht wieder irgendwo eine Auffahrt folgt, aber zumindest die letzte für heute und auch nur mehr 30 Höhenmeter. Ziel war Lanersbach, wo die drei in der Ferienwohnung von Nöbis Schwiegervater-in-Spe die heutige Nacht verbringen werden.  Geschafft! Kaum angekommen, begann es wie aus Kübeln an zu regnen. Wenn das kein Glück ist!

    Schwemi ist sehr zufrieden mit dem heutigen Tag, Nöbi hat wieder einmal gehalten, was er versprochen hat und Maggo kann stolz sein, dass der trotz Knieprobleme und den müden Füßen, die er heute von Anfang an hatte, die ganzen 1.900 Höhenmeter geschafft hat! Respekt. Er hat einfach sein Tempo gehalten und seine Kräfte richtig eingeteilt. Wie es morgen weitergeht, kann Maggo noch nicht sagen, oft melden sich die Schmerzen erst später. Wir werden es erfahren! Das erste Bier (von nicht allzu vielen, morgen steht wieder viel auf dem Programm) hat jedenfalls  allen dreien wunderbar geschmeckt. Etwas neidisch waren Nöbi und Maggo auf die Gepäcksträgerkonstruktion auf Schwemis Bike, während sie einen verschwitzten Rucksack am Rücken tragen mussten. Tja, Erfahrung macht eben klug ;) .

    Wie es weiter geht, erfahrt ihr morgen an der gleichen Stelle.

    Maggo zieht vorsichtshalber Regenkleidung an

    Warum schmeckt das Bier heute so gut?

    • Share/Bookmark

    Mini-Transalp – der Plan, Teil 1

  • Eines vorweg: hier handelt es sich um keine echte Transalp, die über die Alpen bis zum Gardasee führt. Trotzdem wurde die Bezeichnung „Mini-Transalp“ gewählt  – einfach nur deshalb, weil es gut klingt. Die Rede ist von einer mehrtägigen Mountainbike-Runde in einem besonders schönen Teil Tirols. Ursprünglich größer geplant, entschied man sich aufgrund des schlechten Wetterberichtes für eine kleinere Tour. Von sieben Mountainbikern sind nur noch drei ambitionierte Radler übrig geblieben, die die abgespeckte Version dieser Mini-Transalp wagen wollen. Start ist in Weer, Richtung Weidener Hütte zum Geiseljoch, weiter nach Lanersbach, über das Tuxer Joch ins Wipptal und über die Starkenberger Hütte bis zur Kemater Alm. Start morgen Freitag, Ankunft am kommenden Sonntag. Ich bekomme täglich Bericht über den aktuellen (Zu)stand der Jungs, deshalb wer mit unseren drei Bikern mitfiebern möchte, erfährt mehr – morgen an dieser Stelle.

    Unsere Biker:

    Schwemi, der Erfahrene

    Schwemi, der Experte, hat mehrfache ECHTE Transalperfahrung und  liebt anspruchsvolle Trails. Er ist Planer dieser Route und beendet keine Saison unter 100.000 Höhenmetern in den Waden.

    Nöbi, der Beisser

    Nöbi hält meistens, was er verspricht,  trainiert seit Monaten hart, war vor kurzem mit dem Rennrad am Glockner und Aufgeben ist nicht sein Ding.

    Maggo, der Motivierte

    Maggo, der Einsteiger,  ist in Topform aufgrund intensiven Trainings in den letzten Monaten. Einen Strich durch die Rechnung könnte ihm eine Operation an den Knien machen, die vor einigen Jahren gemacht wurde und ihm immer noch Probleme bereitet.

    

    • Share/Bookmark

    Vom „Lustigen Friedhof“ zu den Schlossbergspielen

  • Schon als Kind hat mich der „Lustige Friedhof“  – offiziell: Museumsfriedhof – in Kramsach immer fasziniert und in seinen Bann gezogen. Da damals der Krummsee und der Reintaler See im Sommer  fast allwöchentlich das Ziel unserer Badeausflüge waren, lagen meine Schwestern und ich jedesmal unseren Eltern in den Ohren „Bitte, fahren wir danach zum Lustigen Friedhof!“

    Grabinschrift
    Grabinschrift

    Aus den Grabinschriften erfuhren wir, dass „Martin Krug nicht nur die Orgel, sondern auch Kinder und Weib schlug“ und lasen den kurzgefassten Bericht eines Bergunfalls „Aufigschtig’n, obagfall’n, hingwös’n“.

    Vor kurzem zog es mich wieder zu dieser Stätte kindlicher Erinnerungen und ich habe mir fest vorgenommen, dass ich diese meinem Enkel Valerio nicht vorenthalten werde.  Aber darauf muss ich noch ein paar Jahre warten.             

                                                                                          
    Worauf ich aber nicht mehr lange warten muss, sind die  im heurigen Sommer wiederum stattfindenden Schlossbergspiele in Rattenberg.

    Der Tiroler Regisseur Pepi Pittl bringt „Die Siebtelbauern“ von Autor Stefan Hellbert auf die Bühne am Schlossberg. Kein Geringerer als der österreichische Oscar-Preisträger  Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“) ist für das Film- und Drehbuch zu diesem Stück verantwortlich. Die Premiere ist am Freitag, 1. Juli 2011.  Für den Besuch der Aufführungen ist die Mitnahme von Regenschutz und einer warmen Decke unverzichtbar!

    • Share/Bookmark

    STOMPastisch

  • Man möchte meinen, dass mein erster Blog als passionierter Mountainbiker mit einer idyllischen Bergtour beginnt. Da muss ich Euch leider enttäuschen, hoffe jedoch, dass ich Euch noch einige Rad(geheim)tips liefern kann.

    Aber nun zu meinem kulinarischen und STOMPastischen Erlebnis anlässlich des Tanzsommer Festivals in Innsbruck. Für den Geburtstag einer mir sehr nahestehenden Person organisierte ich ein Abendessen im Restaurant Schindler mit anschließendem Besuch beim Tanzsommer. Ein wenig gespannt begaben wir uns in Das Schindler im neuen Kaufhaus Tyrol, das ich nur als dichtgedrängte In-Bar und Hot Spot von Innsbruck von gelegentlichen Samstag Abenden kannte. Das stylische Haubenlokal, ausgezeichnet von Gaut Millau (14 Hauben) lieferte eine neuartige Interpreation von typisch österreichischen Speisen. Sehr empfehlenswert ist der Duftpolster, ein Filet vom heimischen Saibling gegart mit Gemüse sowie als Hauptspeise das Tiroler Berglamm aus dem Rohr mit Kräutern sowie Polenta und Zucchini. Als Nachspeise ließ eine Variation aus Tiroler Topfen unsere Herzen höher schlagen und uns fast zu spät zur 20:30 Vorstellung von Stomp kommen. Tip: Das Schindler hat von Montag bis Samstag von 8 – 22 Uhr geöffnet und ein herzhaftes Drei Gänge Menü gibt es ab bereits € 39 pro Person.

    STOMP

    Empfohlen von zahlreichen Bekannten, die STOMP das erste Mal in Innsbruck vor 11 Jahren beim Tanzsommer sahen, ließen wir uns von der Vorstellung der etwas aussergwöhnlichen Gruppe überraschen. Es ist bewunderswert welche alltäglichen Gegenstände zur musikalischen Unterstützung verwendet werden können. Besen, Kehrwisch, Dosen, Plastikbeutel, Rohre sowie Mülltonnen. Da würde sogar mir das Putzen Spaß machen.  Geräusche mit diesen Materialien erzeugen kann jeder, doch einen schwungvollen Rhytmus mit ansprechender Choreographie zu erzeugen, ist ein Meisterwerk. Es ist einfach STOMPastisch und Man(n)/Frau muss es mit eigenen Augen gesehen haben. Viel Spaß.

    Die Aufführung STOMP anlässlich des Tanzsommers Innsbruck gibt es noch bis einschließlich Sonntag, den 19. Juni zu bewundern. Der Großteil der Veranstaltung ist schon ausverkauft, jedoch gibt es noch einige Tickets bei OETICKET.

    • Share/Bookmark

    Ladinia: Ausstellung zur Vergangenheit und Zukunft des Dolomitenvolks

  • Die Ausstellung in Form einer Hand: 5 ladinische Täler so unterschiedlich wie die 5 Finger an unserer Hand. Und trotzdem sind sie eins.

    Crepaz, Menardi, Vallazza … diese Namen kennen wir Tiroler doch. Aber dass sie alle ladinischen Ursprungs sind, ist glaube ich den wenigsten bewusst. Das Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck widmet der ladinischen Kultur eine Ausstellung, die mich sehr fasziniert hat: Ladinia. Dabei geht es nicht nur um historische Fakten, Kunst- und Volkskultur der rund um die Dolomiten angesiedelten Ladiner, sondern es geht auch um die Besonderheit der ladinischen Sprache(n). Obwohl Sprachen meine Passion sind, war mir gar nicht wirklich bewusst, dass alle 5 Täler (Gröden, Gadertal (Val Badia), Ampezzo, Livinallongo und Fassatal) eine eigene Sprache haben. Teilweise verstehen sie einander gar nicht! Hörbeispiele machen dies deutlich. Heute sprechen insgesamt nur mehr ca. 30.000 Menschen diese Sprachen, man versucht aber, die ladinische Kultur zu pflegen und es ist ein neues Bewusstsein entstanden. Dass die 5 Täler auf 3 italienische Provinzen (Südtirol, Trentino, Belluno) aufgeteilt sind, macht dies zwar nicht leichter, aber trotzdem schaffen es die Ladiner, die eigene Identität zu bewahren. In Tirol heute gab’s einen Filmbeitrag zur Ausstellung, der Gusto macht. Die Ausstellung ist noch bis 6. November 2011  im Tiroler Volkskunstmuseum zu sehen.

    Für Italienliebhaber: Zu den 150 Jahr Feierlichkeiten Italiens ist noch bis Mitte August im Barocksaal der Hofburg die Ausstellung “L’Italia alla finestra. Außen- und Innenansichten” zu sehen. Blicke auf Italien mit den Augen italienischer und österreichischer Künstler.

    • Share/Bookmark

    Raid Vert transalpin

  • Biker auf dem Bike Trail Tirol

    Biker auf dem Bike Trail Tirol

    26 Etappen, 1.400 Kilometer und 44.000 Höhenmeter….quer durch die Alpen von Innsbruck nach Albertville…mit dem Auto wäre es ja kein Problem und in kürzerer Zeit zu schaffen. Aber mit dem Mountainbike ist man 4 Wochen unterwegs.  Der Französische Freizeitradsportverband FFCT organisiert diese Tour für sportliche Mountainbiker. In Tirol führen 5 Etappen auf dem Bike Trail Tirol, welcher sich hierfür bestens eignet. Von Innsbruck nach Partisau, weiter aufs Karwendelhaus….die ersten 2 Tage sind geschafft. Weiter geht es nach Ehrwald, dann nach Landeck bis sie dann die 5. Etappe bis nach Nauders fahren. Einen kurzen Schwenker nach Italien, 2 Wochen durch die Schweiz und die 4. Woche dann durch Frankreich bis Albertville.  Hut ab würde ich sagen. Aber was bewegt einem dazu hier mitzumachen. Ein französicher Teilnehmer hat mir folgendes gesagt: … einerseits die abenteuerliche Seite, zusätzlich hat mich der sportliche Aspekt sehr angezogen. Dies dann auch noch mit Freunden und Menschen, mit dem gleichen Abenteuerhunger zuteilen zieht mich einfach in den Bann.  

    Am Sonntag, 26. Juni 2011 ab 8.30 Uhr geht es los…am Platz vor dem Landestheater. Unsere französischen Mountainbiker freuen sich sicher über tatkräftiges Anfeuern…somit sind alle Interessierten willkommen. Am besten ebenfalls mit dem Rad, damit wir beim Prolog durch die Innsbrucker Innenstadt gemeinsam fahren können…bevor dann alle Biker Richtung Pertisau los starten. GUTE FAHRT!

    • Share/Bookmark

    Dolce come Zucchero

  • Ein Konzert eines italienischen Sängers muss man sich in Bella Italia geben, davon war ich immer überzeugt. E Basta! Deshalb habe ich keine Kosten und Mühen gescheut, Zucchero, den Meister des italienischen Rock & Blues, live in der Arena in Verona zu erleben, wo er vergangenen Donnerstag ein Mega-Konzert gab.

    Da mir absolute Textsicherheit ein Anliegen war, hatte ich mir schon Wochen im Voraus immer wieder seine Songs angehört und kräftig geübt. Ich war überzeugt, in der Menge der italienischen Zuschauer aufgrund lupenreinen Mitsingens nicht als Ausländerin erkannt zu werden und gab mich vor meinen Begleitern (mein Mann, meine Freundin und deren Mann) siegessicher. Die würden alt aussehen neben mir. Bene così!

    Die Arena war so gut wie ausverkauft. Für mich war das im Vorfeld schon klar gewesen, Zucchero wird in Italien allerorts geradezu verehrt. „Kimm her, von do aus segma guat“ Die Stimme kam aus der Reihe hinter mir. Rechts vorne rief gerade jemand „Toni, hosch des Polschterle zum Drauhockn mit?“. Gut, zugegeben, klingt nicht gerade italienisch. Aber Italiener waren auch, ich schwör’s! Sie fielen später durch ihre absolute Textsicherheit auf, neben der ICH leider alt aussah. Aber egal, das Alter spielte hier eh keine Rolle: Von 9 bis 99, von Oma bis Enkel, Zucchero lockte alle in die Arena.

    Als Zucchero (alias Adelmo Fornaciari, er hat seinen Künstlernamen von seiner Grundschullehrerin, die ihn so nannte, weil er als Kind so süß aussah) die Bühne betrat, tobte die Arena. Süß sieht er heute nicht mehr aus, eher etwas schrullig mit seinem übergroßen Zylinder und dem Brokatmäntelchen. Aber wenn er anfängt zu singen, schmilzt alles rundherum und er macht seinem Namen alle Ehre. Dolce come zucchero! Die Balladen mit seiner kräftigen, unverwechselbaren Stimme ließen an diesem Abend keinen kalt. Obwohl es wahrscheinlich keiner zugegeben hätte, bin ich mir sicher, dass auch den härtesten Romantik-Gegnern warm ums Herz geworden war. Zucchero sang zwischendurch auch sehr rockige Lieder, wie zum Beispiel „Per colpa di chi, chi, chi, kikeriki…“, bei denen gehüpft, geschrien und geklatscht wurde. Neben den Liedern aus seinem neuen Album „Chocabeck“ gab er immer wieder alte Hits zum Besten, bei denen ich durch das Mitsingen glänzen konnte (wenn mich nicht gerade ein Native Speaker übertönte). Kurzum, ein Wahnsinns-Konzert! Fantastico.

    Und warum ich euch das alles erzähle? Verona liegt eindeutig nicht in Tirol… Ganz einfach. Il Maestro kommt nach Imst! Und zwar am Samstag, den 25. 6. 2011, um 18.00 Uhr! Aufgrund der mitreißenden Darbietung seiner Songs (und vielleicht auch wegen des zahlreichen Tiroler-Anteils in Verona) bin ich mir sicher, dass er es auch in Imst am Stadtplatz schaffen wird, alle Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

    Ein Tipp noch: Aufgrund des hohen Romantikfaktors bestimmter Songs am besten mit seinem Kuschelpartner oder dem, der es noch werden sollte, hingehen. Klappt bestimmt ;) Und: Textsicherheit ist ganz nett, aber nicht zwingend notwendig. Buon Divertimento a tutti.

    • Share/Bookmark

    Auf den Spuren einer Weltcup-Siegerin

  • Zu meiner Schande muss ich leider zugeben, dass ich eigentlich ein ziemlicher Angsthase bin, wenn es um actionreiche, rasante Sportarten geht: Hochseilgarten – nein danke! Rafting – nein danke! Downhill-Biken – nein danke… Bis zu einem wunderschönen Herbsttag im letzen September. Im Rahmen einer Fachexkursion in den Bikepark Leogang habe ich all meinen Mut zusammengenommen (Gruppenzwang sei Dank ;-) ) und mich zum ersten Mal auf einen Downhill-Trail gewagt. Und zu meiner eigenen Überraschung hat es mir solchen Spaß gemacht, dass ich den Sommer 2011 gar nicht mehr erwarten konnte. 

    Lisi Osl bei der Eröffnung "Ihres" Trails

    Lisi Osl bei der Eröffnung "Ihres" Trails

    Warum? Ganz einfach. Seit ein paar Tagen gibt es nämlich mit dem neuen Lisi Osl Trail in Kirchberg einen absoluten Dowhill-Hotspot in Tirol. Benannt nach der MTB-Gesamtweltcup-Siegerin von 2009 bietet der 2,3 km lange Trail sowohl für technisch Versierte als auch für Anfänger geeignete Passagen. Das tolle an dem Trail ist nämlich, dass parallel dazu ein Forstweg verläuft, auf den man jederzeit ausweichen kann, wenn der Trail doch zu haarig wird.

    Die Strecke startet direkt an der Bergstation des Gaisberg-Sessellifts, das „Downhiller Unlimited Ticket„ (Ticket für uneingeschränkte Bergfahrten an einem Tag mit Gratis-Bike-Beförderung) kostet € 16,– für Erwachsene und € 8,– für Kinder. Für die Stärkung zwischendurch oder für den After-Downhill-Drink kann ich die gemütliche Sonnenterrasse der Gaisbergalm empfehlen. Sie liegt direkt neben dem Start des Lisi Osl Trail.

    Leider hatte ich bei der Eröffnung am vergangenen Dienstag nicht das passende Outfit mit, um den Trail gleich selbst zu testen. Eventuell nutze ich aber bereits den “Tag der offenen Tür” am kommenden Samstag, 4. Juni 2011. Dann ist der Gaisberglift nämlich für alle, die den Lisi Osl Trail testen möchten, gratis!

    Noch ein Tipp zum Schluss: Der neue Lisi Osl Trail ist nur eines von vielen Hightlights, die Downhill-Fans in diesem Sommer in Tirol erwarten. Bereits am 28. Mai eröffnete der Bikepark Hopfgarten, beim Bikepark Tirol in Steinach am Brenner sind die Bauarbeiten in vollem Gange, die Eröffnung ist für Juli 2011 geplant. Und natürlich sind da auch noch Klassiker wie der Nordketten-Downhill in Innsbruck.  Alle Informationen rund ums Thema Singletrails & Bikeparks in Tirol findet ihr hier.

    • Share/Bookmark

    Downhillen – nur für harte Jungs?

  • Man meint immer Downhillen wäre nur was für harte Jungs. Aber bei der letzten Mountainbiketour sind mir auch ein paar Mädls mit „Fullies“ begegnet. Für alle Nichtwissenden…was ist ein Fully? Es ist die englische Kurzbezeichnung für “Full-Suspension-Bikes”. Es sind also voll-gefederte Fahrräder, wo sowohl die Gabel als auch der Hinterbau gefedert sind. Diese Räder erleichtern somit das Downhillen ungemein, sind aber viel schwerer als die normalen Mountainbikes. Deshalb bin ich umso mehr verwundert, dass es doch einige gibt, die mit den Fullies brav auf dem Forstweg in die Pedale treten und mit eigener Kraft bis zur Alm radeln. Bei den Downhillern ist es wohl eher üblich, dass sie sich die Auffahrt mit der Gondel gönnen. Das Transportieren von Bikes ist übrigens in Tirol problemlos möglich. Zahlreiche Bergbahnen bieten diesen Service.

    Aber zurück zu den braven Mountainbikerinnen bzw. Downhillerinnen. Ich würde sagen, die Abfahrt mit dem Fully ist die Mühe des Hochradelns auf alle Fälle wert. Zumindest macht es mir mit einem normalen Mountainbike, dh nur mit Federgabel im vorderen Bereich, auch schon sehr viel Spaß. Sei es auf schmalen oder breiten Wegen, das Hüpfen über Hindernisse wie zB Wurzeln oder Regenrinnen ist für den Anfang auch schon etwas. Und vielleicht auch die Vorstufe zu großen bzw. künstlich angelegten Hindernissen wie in den zwei neuen Bike Parks in Tirol:

    Zuerst also ein bisschen im Wald auf den freigegebenen Wegen trainieren um dann im Bike Park eine gute Figur machen zu können☺!

    • Share/Bookmark

     

     

    Tirol im Bild

    Lade deine Fotos auf Flickr hoch, versieh sie mit dem Tag 'Tirol' und schon erscheinen sie hier im Tirol Blog!

     

    Tirol, wie die Welt es sieht